Investitionsbeiträge anstelle KEV-Vergütung

Die Beiträge können bis zu 20% der anrechenbaren Investitionen ausmachen. Bis Mitte 2018 wurden gemäss dem Bundesamt für Energie BFE 15 Gesuche von ARA eingereicht und auch für Trinkwasserkraftwerke besteht bereits eine Warteliste.

Wichtige Bedingungen für einen Investitionsbeitrag sind, dass der Faulturm mit Abwärme beheizt wird, nicht vor der Zusage des BFE mit der Realisierung begonnen wird und bereits eine Baubewilligung vorliegt oder die Baureife nachgewiesen werden kann. Sowohl für neue Anlagen als auch für erheblich erweiterte oder erneuerte Anlagen kann ein Investitionsbeitrag beansprucht werden. Anlagen, die einen Wartelistenbescheid der KEV erhalten haben und bereits in Betrieb gegangen sind (zwischen 1.1.2013 bis 31.12.2017), können ebenfalls noch einen Investitionsbeitrag beantragen. Solange der Betreiber einer Anlage eine Einspeisevergütung oder eine Mehrkostenfinanzierung erhält, kann ihm kein Investitionsbeitrag zugesprochen werden.

Da das Budget beschränkt ist, empfehlen wir möglichst rasch ein Gesuch einzugeben. Zudem kann der erneuerbare Strom als Ökostrom vertrieben werden, auch bei einem Erhalt von Investitionsbeiträgen. Weitere Infos und die Unterlagen zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Link.

Falls auf einer ARA die Bedingungen für Investitionsbeiträge nicht erfüllt werden können, kann sich die Installation eines neuen BHKW oder der Ersatz trotzdem lohnen, da die Kosten der ARA für den Strombezug oft höher liegen als die Stromgestehungskosten für ein BHKW.

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Faktenblatt_IB_Kleinwasserkraft_DE.pdf241.95 KB
Faktenblatt_IB_Biomasse_DE.pdf175.82 KB